Faszientraining

Das kollagene Gewebe soll elastisch bleiben oder werden.

Das Training beinhaltet:

  • sinsoidale (geschmeidige) und samtpfotenartige Bewegungen
  • schwingende Bewegungen mit körperlicher Anspannung (keine Schwerkraft nutzen)
  • die vorbereitende Gegenbewegung, also die Vordehnung

Jedes Element im Körper partizipiert sich mit, nichts kollabiert. Beispielsweise Kopf in den Nacken. Die Sehnen und Bänder sind gelenkübergreifend miteinander verbunden. Das heißt, dass sich jedes Körperteil mit bewegt und sich an der Bewegung beteiligt!

Durch die federnden dynamischen Bewegungen wird die Kapazitätsspeicherung erhöht. Während der Trainingseinheit wird der Körper als Bewegungskatapult genutzt. Es gibt keine isolierten Dehnungen. Des Weiteren werden die Faszien zur Regeneration angeregt.

Zum Aufbau des Sehnengewebes benötigt man 60 – 70 % der Maximalkraft. Jedoch nur
30 – 40 % für das intramuskuläre Gewebe.

Wichtig ist, dass das Faszientraining das Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining nicht ersetzen darf!